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Netzwerk der Fachwissenschaftler
in der Medizin

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Homepage unseres Netzwerks der Fachwissenschaftler in der Medizin (nfm-e.v.).

Wir sind Fachwissenschaftler und arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Medizin. Wir sind Naturwissenschaftler mit unterschiedlicher Spezialisierung wie Klinische Chemiker, Fachhumangenetiker, Reproduktionsbiologen, Molekularpathologen. Auch wenn wir gemeinsam mit unseren jeweiligen naturwissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften Curricula für die Weiterbildung von Naturwissenschaftlern erfolgreich etablieren konnten, fehlt eine gesetzliche Regelung für die Anerkennung der daraus hervorgehenden qualifizierenden Abschlüsse. Dieses müssen wir ändern (informieren Sie sich hier über die Hintergründe)

Unsere Position

Im Gesundheitswesen sind neben Ärzten, Technischen Assistenten und Pflegepersonal auch spezialisierte Naturwissenschaftler als Fachwissenschaftler tätig. Diese Fachwissenschaftler sind eine sehr heterogene Berufsgruppe, was sich an den unterschiedlichen Spezialisierungen deutlich erkennen lässt.

Unser Vorstand

Der Vorstand setzt sich aus zwei Fachwissenschaftlern der Humangenetik, einem Fachwissenschaftler der klinischen Chemie und einem Fachwissenschaftler der Reproduktionsbiologie zusammen.

Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied. Durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen Sie die Durchsetzung der Ziele des Netzwerks wie beispielsweise Vereinheitlichung der unterschiedlichen Weiterbildungsordnungen, gesetzliche Anerkennung zur Berufsausübung einer der unterschiedlichen Spezialisierungen. Nur durch ein starkes gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit und Politik lassen sich die genannten Ziele und weitere Ziele erreichen.

Mit nur einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.

Altes Sprichwort

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Es folgt in Kürze der Beitrag zur 6. Jahrestagung, die am 29. September 2018 wieder in den Tagungsräumen der Station Lounge in Frankfurt (a.M) stattgefunden hat.

11.12.2017

Bericht von der 5. Jahrestagung
des Netzwerkes der Fachwissenschaftler in der Medizin (nfm e.v.)

Ohne elektronischen Heilberufeausweis (HBA) kein Zugriff auf Befunddaten des Patienten

Was erwartet uns als Fachwissenschaftler in der Medizin in Zukunft in der digitalisierten Gesundheitsversorgung?

Das Netzwerk der Fachwissenschaftler in der Medizin (nfm e.V.; www.nfm-ev.de) ließ sich während seiner 5. Jahrestagung in Frankfurt über den aktuellen Stand der Telematikinfrastruktur informieren. Hierzu war Herr Rainer Höfer, Diplom-Informatiker und Abteilungsleiter Telematik und IT-Management im GKV-Spitzenverband als Gastredner eingeladen.

Durch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und einem gigantischen Ausbau der Telematikinfrastruktur sollen „alle Teilnehmer“ in der medizinischen Versorgung miteinander vernetzt werden. Dieses betrifft ungefähr 70 Mio. gesetzlich Versicherte und über 200.000 Leistungserbringer.

Patientendaten aus der ambulanten und stationären Versorgung sollen sektorenunabhängig digital und sekundenschnell abgerufen werden können – so die ehrgeizige Vorgabe des Gesetzgebers, zusammengefasst im 2016 verabschiedeten E-Health-Gesetz.

Die Umsetzung dieses Projektes gestaltete sich aber eher schleppend, insbesondere durch sich stetig erhöhende Sicherheitsanforderungen sowohl an Hardware als auch an Softwarekomponenten, wie Herr Höfer in seinem Vortrag anmerkte. Ende November wurde der bundesweite Rollout der Komponenten gestartet.

Doch so einfach wie es zunächst scheint, wird es nicht für alle an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen sein. Fachhumangenetiker beispielsweise werden keinen Zugriff auf die Patientendaten haben, da ein Zugang zur elektronischen Patientenakte, in der Befunde, Laborergebnisse und andere wichtige Patientendaten abgelegt sind, nur über einen elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) möglich sein wird. Auch für andere Fachwissenschaftlicher in der Medizin wie Reproduktionsbiologen und Klinische Chemiker muss eine Zugangsberechtigung auf die elektronische Patientenakte möglich sein, damit auch in einem digitalisierten Gesundheitssystem eine reibungslose Versorgung von Patienten gewährleistet bleibt.

Hier ist der Gesetzgeber dringend aufgefordert nachzubessern, da der eHBA zurzeit ausschließlich Ärzten und Psychotherapeuten vorbehalten ist.

Der Vortrag von Rainer Höfer sowie eine Zusammenfassung zum elektronischen Gesundheitsberufe Register sind hier nachzulesen.

Im zweiten Teil der Jahrestagung wurde ein von Herrn Dr. Gregor Zehle moderierter Strategieworkshop durchgeführt. Mit einem MBA for International Hospital Management ist er langjähriger Strategieberater im Gesundheitswesen (www.Z-Beratung.de).

In kleinen Gruppen wurden Ziele des nfm für 2018/2019 erarbeitet, wie beispielsweise Organisation von fachübergreifenden Fortbildungen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz, betriebswirtschaftliche Aspekte der Laborleitung sowie die Harmonisierung der Weiterbildungsordnungen der einzelnen Fachgruppen insbesondere auch im Hinblick auf die europäische Ebene.

Die Aktivitäten des nfm sollen damit auf eine breitere Basis gestellt und seine berufspolitische Arbeit sowohl unseren nfm-Mitgliedern als auch Naturwissenschaftlern und weiteren Berufsgruppen aus anderen Fachbereichen der Medizin allgemein bekannter gemacht werden.

Das Netzwerk der Fachwissenschaftlicher in der Medizin (nfm) vertritt die durch langjährige Weiterbildung qualifizierte Naturwissenschaftler mit unterschiedlicher Spezialisierung aus verschiedenen medizinischen Laborbereichen wie z.B. Klinische Chemie, Humangenetik, Reproduktionsmedizin und andere spezialisierte Naturwissenschaftler, die seit langem an der Patientenversorgung beteiligt sind.

Das nfm setzt sich u.a. für eine breitere Anerkennung des Berufsbildes des Fachwissenschaftlers in der Medizin ein.

Wer Interesse hat mit zu arbeiten, ist jederzeit bei uns willkommen (vorstand@nfm-ev.de)

Interessantes aus der Presse

aus: Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie (2016)

Die AGRBM arbeitet seit Jahren daran, das Berufsbild des Reproduktionsbiologen zu etablieren. Wie nur in wenigen anderen n1edizinischen Fachgebieten, hängt der Behandlungserfolg der Reproduktionsmedizin unmittelbar von den fachfremden Leistungen der Naturwissenschaftler ab. Nur die Zusammenarbeit von Reproduktionsbiologen und Reproduktionsmedizinern, die ihr jeweiliges Gebiet beherrschen, gewährleistet dabei eine optimale Behandlung der Patienten.

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